Welcher Atemschutz ist bei der Arbeit mit Hartholz, Weichholz und MDF erforderlich?

Beim Schleifen, Schneiden oder Bohren von Hart- und Weichholz ist ein P3-Filter zum Schutz vor feinem Holzstaub erforderlich. Laut dem Dokument WIS14 der britischen Health and Safety Executive (HSE) ist für diese Arbeiten ein Schutzfaktor von APF20 ( Assigned Protection Factor 20) erforderlich. Dieser Schutzfaktor reduziert das Risiko des Einatmens von Staub in der Luft wirksam.

Bei der Verarbeitung von mitteldichten Faserplatten (MDF) ist zusätzlicher Schutz erforderlich. MDF besteht aus recycelten Holzpartikeln, die mit Klebstoffen, Lösungsmitteln und Bindemitteln verbunden und unter hoher Temperatur und hohem Druck komprimiert werden. Beim Schneiden oder Formen von MDF mit Elektrowerkzeugen wird nicht nur Feinstaub freigesetzt, sondern es können auch Dämpfe und Gase der Klebstoffe und Bindemittel austreten.

In diesen Fällen benötigen Sie:

  • Ein P3-Filter zum Schutz vor Feinstaubpartikeln.
  • Ein Gas- und Dampffilter, der organische und anorganische Dämpfe filtern kann und so einen vollständigen Atemschutz bietet.

Stellen Sie immer sicher, dass Ihre Atemschutzausrüstung (RPE) kompatibel ist und das richtige Schutzniveau für die jeweilige Aufgabe bietet.

Wichtige Punkte:

  • Verwenden Sie einen P3-Filter für Staub, der durch Hart- und Weichholz entsteht.
  • Beim Schleifen, Schneiden oder Bohren von Holz ist ein Schutzniveau von mindestens APF20 erforderlich.
  • MDF-Arbeiten setzen aufgrund ihres Klebstoff- und Bindemittelgehalts sowohl Staub als auch schädliche Dämpfe frei.
  • MDF-Anwendungen erfordern sowohl P3-Staubschutz als auch Gas-/Dampffilter .
  • Wenn Sie Anleitungen, Informationen zur Einhaltung von Vorschriften und bewährten Verfahren benötigen, schauen Sie immer auf die HSE-Website .


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